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19. August 2006: Im Frieden steckt Kraft und es lohnt sich ihn kennenzulernen

Auszüge aus der Friedensarbeit mit El Morya

"Ehe Frieden zum Begreiflichen werden kann, braucht es die Klärung des eigenen aggressiven Verhaltens. Es drängt sich beinahe der Verdacht auf, dass die Fähigkeit des aggressiven sich Zeigens Lenkung im individuellen Persönlichen braucht. Bei Aggressivität bricht die konstruktive Kommunikation mit dem Gegenüber ab und der rationalen Argumentation wird der Boden entzogen. Filtert man Aggression aus Beurteilung und Bewertung heraus, beweist sie in ihrem Kern einen ausdrucksstarken Teil von Energie, die zur Einsetzung und Umsetzung individuellen Lebens durchaus zu gebrauchen ist. Die Beschaffenheit der Aggression lässt sich dann eher als antreibende und verwirklichende Kraft im Sinne seines Lebens identifizieren.

"Streit ist der Vater aller Dinge" sagte der Griechische Philosoph Heraklit und meint damit nichts anderes als das Prinzip der Gegensätzlichkeit. Konflikte und Probleme sind zwei unterschiedliche Elemente des zwischenmenschlichen Seins. Konflikte und Spannungen sind normal, sie gehören zum Leben. Es kommt lediglich darauf an, was du daraus machst. "Gott gebe mir die Kraft, um das zu ändern, was ich ändern kann, die Gelassenheit, um das zu tragen, was ich nicht ändern kann und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden" schrieb D. Bonhoeffer in schwieriger Zeit.

Gute Konfliktlöser achten in ihrem Alltag auf einen idealen ausgewogenen Zustand von Geben und Nehmen, lernen zu loben, sich und andere anzuerkennen und gesund zu kritisieren. Gute Konfliktlöser formulieren ihre Einwände fair und ohne Killerphrasen. Sie behalten das Gemeinsame im Auge. Sage nicht:"Vielen Dank für die freundliche Beleidigung!" Sondern:"Das ist eine Beleidigung. Ich hoffe, ich kann höflich bleiben."

Macht gehört zum Frieden, denn nicht die Mächtigen sind die Starken, sondern die Unsicheren, die jubeln weil einer mächtig ist. Macht spricht die Sprache des Misstrauens und f&
uuml;hrt die Kontrolle wie einen Hund an der Leine. Je grösser der Machtbereich einem Menschen zugeordnet wird, umso mehr Leinen braucht er und Schosshündchen, die ihn ins Bein beissen, wenn er ausser Kontrolle gerät. Macht wird unterstützt, wenn Menschen nicht leben wollen. Leben braucht nicht Macht, Leben braucht Mächte, Kräfte, Sein. Willst du keine Macht auf dieser Welt, dann antworte. Aus handlungsvollen Mächten entsteht Frieden. Frieden ist ein Zustand der Ordnung. Vertrauen in die Macht der Gewaltfreiheit setzt gewaltfreies Handeln gegenüber dir selbst voraus. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Sobald die Gleichgültigkeit zum täglichen Brot wird, verhungert die Menschlichkeit, aber solange uns Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es völlig egal was uns trennt.

Frieden braucht Mut. Gott hat den Mutigen geschaffen, auf dass er seinen Mut verlieren mag, um ihn im Laufe seines Lebens wieder einzusammeln. Lasst uns Sammler sein jeden Tag und jeden Tag für den Frieden auf diesem Planeten sorgen, wenn er sein darf und soll."

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